Gehirnentwicklung durch Begeisterung

Dass man andere Menschen nur begeistern kann, wenn man selbst begeistert ist, entspricht meiner Lebenserfahrung, sowohl im Beruf als auch im Privatleben. Dass ich mit Begeisterung mehr erreiche als ohne, habe ich auch schon bemerkt:-). Dass es jedoch auch einen Zusammenhang zwischen meiner Begeisterung und der Entwicklung meines Gehirns gibt, hatte ich gar nicht so auf dem Schirm.

Heute habe ich einen sehr interessanten Vortrag des Hirnforschers Prof. Dr. Gerald Hüther über den Zusammenhang zwischen Begeisterung und Hirnentwicklung wiederentdeckt und bin erneut begeistert!

Wissenschaftler, die Brücken bauen

In Sachen Gehirnentwicklung und Lernprozesse wird fleißig geforscht. Laien wie ich können sich im Grunde nur auf eigene Erfahrungen mit ihrem Verstand beziehen, vielleicht noch auf Beobachtungen der Umwelt.

Daher begrüße ich es natürlich sehr, dass mancher Wissenschaftler es versteht, Forschungsergebnisse so rüberzubringen, dass auch ich sie nachvollziehen kann.

Gerald Hüther ist so ein Wissenschaftler und seinen Vortrag „Gelassenheit hilft: Anregungen für Gehirnbenutzer“ beim Know-How Kongress 2009 über die Entwicklungsprozesse im menschlichen Gehirn finde ich überaus sehenswert und erhellend.

Die wissenschaftlichen Hintergründe und einen Ausblick auf das Potential des menschlichen Gehirns, sowie viele interessante Hinweise, wie man dieses Potential entfalten kann, bietet Prof. Dr. Hüther in diesem Vortrag.

Unterm Strich würde ich sagen, dass es Sinn macht, seiner Begeisterung zu folgen. In jeder Hinsicht!

Be inspired!

Artikel „Begeisterung“ – Gerald Hüther bei Stark durch den Sturm

Sinn-Stiftung Hat zum Ziel, möglichst vielen Menschen Erkenntnisse aus der Hirnforschung zugänglich zu machen.

Via Nova Neue Wege im Umgang mit ADHS – Almprojekt

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Eine Antwort to “Gehirnentwicklung durch Begeisterung”

  1. JTG_Rhetorik Says:

    Die Rhetorik empfiehlt das schon seit Langem:
    „In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.“ Aurelius Augustinus

    Rhetoriker nennen das auch den „tellos“ finden, den eigenen Antrieb den Mund zu öffnen und anderen mitzuteilen, worum es geht. Fehlt dieser sinnvolle Antrieb ist es besser Luthers Worten zu folgen „Wenn du nichts zu sagen hast, einfach mal das Maul halten“

    Rhetorisch gesehen verändert sich unser unbewußtes Verhalten dadurch, Körpersprache, Wortwahl, Stimmung in der Stimme und das Gesamtbild bilden eher eine Einheit, wenn in uns eine Flamme brennt, als in Situationen, in denen wir bemüht sind von einer Sach überzeugt zu wirken….. In diesem Sinne!

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