Die Kunst der Grenzüberschreitung – die 2.

Hallo zusammen!

Physik, mit dem Geist tief in die Materie eintauchen, die Materie mit all ihren Gesetzen und Begrenzungen zu erforschen, etwas materielleres kann ich mir kaum vorstellen. Ich will mit dem Geist immer raus aus der Box, statt rein. Nun, zur Zeit versuche ich die Grenze zu überschreiten, die mein Weltbild von dem eines Physikers trennt.

Und es scheint, daß, wenn der Physiker nicht zu mir kommt, ich auf seine Seite gehen muß. Über eine geistige Grenze. Ich nehme natürlich meine Sicht mit, wenn ich mich aufmache in die Box. Das hat Wellen geschlagen und tut es noch. Aber ich liebe Wellen und ich liebe es, auf den Wellen des Geistes zu surfen:-)))

In der „Box“ sagte man mir, das Gerät, was ich mir vorstelle, sei ein Perpetuum Mobile. Und dass es das nicht geben könne. Punkt. Weil Energieerhaltungssatz, man kann nicht „mehr“ rausbekommen, als man reinsteckt.

Nun habe ich Laie mich von diesen Aussagen, die vorwiegend von Physikern, Maschinenbauern und sonstigen studierten Naturwissenschaftlern kommen, nicht ins Boxhorn jagen lassen. Wahrscheinlich, weil ich so dermaßen keine Ahnung habe von Physik, daß ich mir erstmal so ziemlich alles vorstellen kann:-): ich kenne ja nicht alle Naturgesetze auswendig, von daher ignoriere ich sie bei der Entwicklung meiner Visionen erstmal und stelle mir einfach das vor, was ich mir vorstellen kann. No Borders.

Im Laufe der Zeit habe ich immer mal wieder recherchiert und herausgefunden, daß hundert, tausende Tüftler auf der ganzen Welt dabei sind zu versuchen, solch eine Maschine zu bauen, ein Gerät, bei dem mehr Energie entsteht, als man reingesteckt hat, um es anzuschieben. Es gibt hümmele Hinterzimmer-, Studizimmer- und Laborvideos im Web, die zeigen, daß die Geräte funktionieren – wenn auch nicht perpetuum, ewig. Sie tüfteln. Das ist ja schonmal klasse:-)

So dachte ich mir, daß die Grundidee eines PM, wenn man mal davon ausgeht, daß noch nicht alle Naturphänomene gänzlich erforscht sind, eine ganz tolle Idee ist.

Und daß ein Gerät, welches aufgrund der Polarität der Magnete eine Bewegung erzeugt, die dann in soviel Strom umgewandelt werden kann, mit dem sich das Geräte für gelegentlichen Neuanschub selbst versorgt UND von dem sogar noch soviel übrig ist, daß man ihn anderweitig nutzen kann, die Energie-Welt völlig verändern würde. Toll!

Ohne weiter ins Detail zu gehen: ich behaupte nicht, daß es ein solches Gerät optimal funktionierenderweise schon gibt. Allerdings vertraue ich meiner Wahrnehmung und auch meinem Instinkt, die mir sagen, daß da, wo so viele Menschen knobeln, auch immer weitere Entdeckungen gemacht werden, manchmal auch ganz anderer Natur, die uns weiterbringen als Menschheit. Und daß da, wo soviele Menschen der Physikwelt Widerstand leisten, in dem sie behaupten, das könne nicht gehen, ganz viel Potential und technisches Wissen ungenutzt zum Fenster rausströmt. Vielleicht ist es auch gerade die erklärte Unmöglichkeit als Gegengewicht, die soviel Energie zum Forschen freisetzt bei den Tüftlern und Visionären in dem Bereich.

Nachdenklich macht mich die Vorstellung, daß -einmal als Spinner an den Rand gestellt- Wissenschaftler, Forscher, Erfinder nur ganz schwer ihre Ideen an den Markt zu bringen vermögen. Mir wurde klar, was für eine Machtstruktur innerhalb der wissenschaftlichen Weltgemeinschaft herrscht. Und gerade auch deshalb freut es mich ungemein, daß soviele „anonyme“ Tüftler sich mit Magnetmotoren mit PM-Charakter befassen.

Mir wurde in allen Diskussionen die entstanden, wo auch immer ich lediglich nach dem neusten Stand der Technik fragte, klar, wie David Bohm auf sein Dialogverständnis und die Dialogregeln kam…er war Quantenphysiker und musste sich wahrscheinlich tagaus tagein mit alten Paradigmen in den Köpfen seiner Kollegen herumplagen.

Und Leute, in dieser ganzen Physik-Szene weht ein rauher Diskussionswind, der -wenn man nicht ganz stark verbunden ist mit seinen Visionen und seiner Intuition- einen komplett und sofort vom Bord zu fegen vermag.

„Das sind die Grenzen. Du respektierst sie nicht? Raus!“ Die Mentalität dort fragt meiner Wahrnehmung nach zunächst nicht einmal nach Beweisen, die doch DER Hauptaspekt der Naturwissenschaften sind! Wenn jemand einen Beweis antreten wollte, zu etwas bisher als „unmöglich“ angesehenen, wird dieser oftmals erstmal ignoriert oder der Betreffende wird schwer geächtet. Was ist schon ein Beweis, den sich keiner ansieht!? In Zeiten der globalen Vernetzung ist Ignoranz eine gefährliche Waffe. Es für manche Forscher sicher kaum möglich, überhaupt einen Beweis anzutreten, Gelder für die entsprechenden Studien zu akquirieren, wenn die Wissenschaftselite erst einmal angefangen hat, sie als Scharlatane zu ächten. Einer der größten Hammer und Hemmer in der wissenschaftlichen Welt ist sicher die Ignoranz.

Dialog? Hm. Sähe anders aus. Unser naturwissenschaftliches Weltbild wird bestimmt von einer begrenzten Gruppe Menschen.

Wer das so annehmen will, möge das tun. Ich jedenfalls habe mich schon vor langer Zeit auf den Weg gemacht, mir selbst eine Meinung über die Phänomene des Lebens zu machen. Eigene „Experimente“ und Beobachtungen genauso wichtig zu nehmen, wie Lehrmeinungen. Und wenn es sein muss, dann studiere ich auch noch Physik! Das ist meine Einstellung.

Selbst meine lieber alter Physiklehrer hat gestern in unserem über zweistündigen Gespräch mindestens 20 mal gesagt, ich möge doch bitte das PM vergessen und am besten NIE wieder davon erzählen…:-) so tief sitzt das, daß es eingefleischten Box-Bewohnern -liebevoll gemeint, aber nicht einer gewissen Tragik entbehrend- richtiggehend Schmerz zu bereiten scheint, wenn jemand die Gesetze der Physik, die man bisher kennt, nicht ultimativ anerkennt. Sorry guys:-)

Auf meinem Weg und gerade zur Zeit wird mir deutlich, wie nützlich das ist, was ich über den Sinn von Dialog und dialogische Werkzeuge gelernt habe.

Ich habe dadurch vermocht, mich durch die erste dicke „werweißwas“-Expertenmauer hindurchzubeamen, obwohl alle erstmal riefen: „Diese Mauer ist aus Stein, da kann kein Licht durchscheinen!“

Ich bin drin!

Und ich habe niemanden beschimpfen, nicht kämpfen oder mich beleidigt zurückziehen müssen. Nein, ich bin einfach Standfest bei meiner Frage nach neusten Informationen geblieben, habe einige Verbalattacken in mich aufgenommen und transformiert in dem ich verstanden habe, wieso jemand, der daran glaubt, das Leben fände in einer begrenzten Box statt, so vehement reagiert, wenn man ihm sagt, man könne sich vorstellen, daß es vielleicht doch Leben ausserhalb dieser Box gäbe.

Nach den ersten übelsten -ich nenn es mal fast schon Beschimpfungen- und Verweisen in die Parawissenschaftsecke und Esotherik, trudeln so langsam immer mehr Beiträge ein, in denen jemand meine Fragen ernstnimmt und sich nicht auf die Physiker-Naturgesetzfüsse getreten fühlt. So langsam kommen einige neue Links an den Start, neue Informationsquellen zu Magnetmotoren und Leute beginnen, Zusammenhänge zu erklären, statt nur mit „geht nicht“ zu antworten. Es findet ein Austausch statt, respektvoll und auf Augenhöhe. Ich freue mich sehr über diese Entwicklung und daß ich hartnäckig und wohlwollend genug war, diese Entwicklung zu fördern statt aufzugeben.

Ich habe herausgefunden, daß es bei allen Behauptungen, die aktuellen Naturgesetze seien das Ende der Erkenntnisfahnenstange, doch bereits seit Einstein, vielleicht früher, die Annahme gibt, es gäbe noch eine 5. Kraft. Hier bin ich am Puls jetzt und sehr gespannt, was herausgefunden wird.

Die Weltformel als solches interessiert mich nur sekundär. Es würde mich allerdings nicht wundern, wenn es einen Zusammenhang zwischen der Idee einer „Weltformel“, die alle Phänomene umfasst, nicht nur die Beweisbaren, und dieser bisher unerklärten 5. Kraft gäbe, die erst überprüfbar zu werden scheint, wenn man sich ins Allllllllllerkleinste begibt.

Ich befinde mich zur Zeit in einem Gebiet, welches mich sowohl fasziniert, als dass es mich auch an meine sowohl persönlichen, kommunikativen als auch geistigen Grenzen bringt.

Gestern las ich – übrigens auf der Hompage eines Dialogtrainers – den Ausdruck „Die Kunst der Grenzüberschreitung“.

Dieser Ausduck hat mich sehr angesprochen gerade im Bezug auf all die Grenzen, auf die ich im Rahmen meiner Recherchen immer wieder treffe.

Ich nehme diesen Ausdruck ab sofort in meinen Wortschatz auf, denn das Erlernen der Kunst der Grenzüberschreitung ist von Anfang an ein Hauptelement meines Lebens und auch meines Kunstprojektes gewesen, welches „crossing (inner) borders“ heißt😉

So macht mir das Leben Spaß!

Allen, die sich jemals zu einem Ausflug in die Wissenschaft bereit machen, in der der Beweis zwar als DAS Nonplusultra gilt, in der jedoch meiner Wahrnehmung nach Macht, Ansehen und auch Dogmen basierend auf dem letzten Stand der Erkenntnis herrschen, wünsche ich Klarheit und jede Menge Standfestigkeit beim Verfolgen ihrer Ziele.

Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, wenn man sich durch die Wand durchgebeamt hat und am Ende zwischen Seelen steht, die auch nur versuchen, einigermaßen die Illusion von Kontrolle über das Leben aufrechtzuerhalten.

In diesem Sinne: Hingabe und….

„…sie bewegt sich doch!!!!“ -Bruno oder Galilei- keiner weiß es so genau🙂

Alles Liebe,

100%Sonia*

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