there’s a place..

14/10/2009 von soniagalai

…the triangle between an man’s  shoulder and chest.

I don’t even know the name of this place.

But when he is relaxed it is very soft and THE place to be.

Heaven.

Funny that he’d never know how good it feels to be right there with my head.

He being my heaven.

Only my wellbeing is his measure of pleasure.

And only the one who’s measuring his pleasure by the measure of my pleasure

will be able to dip into the depth of a woman’s longing for intimacy.

That’s the way it is in heaven…

Das innere Kind

30/08/2009 von soniagalai

Ich finde das Buch “Aussöhnung mit dem inneren Kind” (Chopich/Paul) ganz toll. Eine Freundin erinnerte mich heute in einem Forum daran. Ich habe vor einigen Jahren damit gearbeitet und viele Anregungen hole ich bis heute immer mal wieder hervor. Das war in einer Phase, wo mein inneres Kind so ziemlich alles boykottierte, was ich mir so in meinen erwachsenen Kopf gesetzt hatte. Es fühlte sich echt so an, als würde jedesmal, wenn ich grad losgehen wollte, um die Welt zu erobern, mein Kind grad Bauchweh hätte, einen Zahn bekommt oder einfach nur heult und Aufmerksamkeit einforderte.

Für mich war es jedoch sehr interessant und lehrreich, das so extrem zu erleben. Denn früher hatte ich nie auf die kleinen Anzeichen geachtet, die kleine Akte der “Selbstsabotage”. Erst, als es zu einer völligen Blockade führte, habe ich begonnen, mal genauer hinzuspüren und zu schauen.

So, wie mit einem echten, äußeren Kind, blieb mir nichts anderes übrig, als es zuerst zu beachten, zu beruhigen, manchmal auch zu bestechen:-) und im Laufe der Zeit immer wieder ganz bewußt Zeiten einzubauen, in denen ich mich ganz konkret und ausschließlich um mein inneres Kind kümmere.

Ich habe einem Freund dieses Buch geschenkt. Dieser, Mitte 30, wünschte sich total, Vater zu werden. Die erste Frau, mit der das in Reichweite gerückt war, wurde schwanger, sagte ihm nichts davon, und trieb heimlich ab. Sie trennten sich und er war total fertig.

In der Zeit, in der wir viel miteinander unternahmen (ich kenne ihn schon aus der Schulzeit), war er gegenüber all meinen kindlichen Aktionen immer sehr streng. Z.B. kritisierte er immer ganz extrem meine ausgeflippten Schuhe und meine Bilder.

Ich hatte gerade erst angefangen zu malen und bis heute sind die meisten meiner Bilder knallebunt und zeugen davon, daß ich definitiv keine Ausbildung habe und daß ich auch überhaupt nicht realistisch zeichnen kann. Mein Freund lachte mich damals immer aus, meine Bilder sähen ja aus wie von einem 10 jährigen Kind gemalt etc. Das hat mich damals total berührt und runtergezogen und ging in den ersten Monaten so tief rein, daß ich, wenn er zu besuch kam, die meisten Bilder abhängte! Da habe ich mir ernsthaft Gedanken darüber gemacht, welche Instanz in mir solche negativen Urteile ausspricht und mir war völlig klar, daß es was mit mir selbst zu tun hatte, daß da jemand meine kreativen Aktionen so runterputzte.

Dann zogen 2 Häuser weiter in einem Ladenlokal 2 Künstler ein, die richtig bunte Bilder malten. Der Laden heißt Yuri Zitrone und als Maskottchen haben die einen schrägen Hund, der immer mal wieder in den Bildern auftaucht. Sie malten u.a. Bilder von Fotos ab, in Großformat und total realistisch. Einer von beiden malte außerdem kleinformatige Bilder, die auch aussahen, wie von einem Kind gemalt! Er bastelte auch so kleine, total schrille Gipsfigürchen, Superman-Lämpchen und so ein Zeug. Ich war begeistert und total happy, daß es da noch andere Leute gab, die in ähnlichem Stil unterwegs waren. Sie fanden meine Sachen cool und haben mich damals total ermutigt, einfach so weiterzumachen und voll dahinter zu stehen.

Durch diese Bekanntschaft ist Selbstbewußtsein bzgl. meines Stil unumstößlich hergestellt worden. Ich habe mich mit oben erwähnten Freund noch einige Monate ab und zu getroffen und meine Bilder nicht abgehängt. Als ich dann sogar eines in einer Galerie ausstellte, hat er gar nichts mehr dazu gesagt und einige Zeit später wurden auch unsere Trefen immer seltener.

Wir sind zwar noch befreundet, sehen uns aber nur noch sehr selten. Irgendwann einmal erzählte er mir was von seiner Kindheit und da habe ich kapiert, daß seine Haltung gegenüber allem Kindlichen bei sich selbst und anderen Erwachsenen mit seiner Geschichte zu tun hatte. Ich schenkte ihm damals das Buch und erzählte ihm, wie hilfreich die Arbeit damit für mich gewesen sei.

Inzwischen sind ca. 4 Jahre vergangen. Er hat inzwischen einen kleinen Sohn mit seiner neuen Partnerin und ist soweit ich es mitbekommen habe, ziemlich gestresst, nun eine Familie ernähren zu müssen.

Meiner Beobachtung nach gehen viele Menschen mit ihren Kindern und dem kindlichen in ihrem Leben auf ähnliche Art um, wie sie mit ihrem inneren Kind umgehen. In meinem Freundeskreis sehe ich in den Kindern vieler ihre inneren Kinder. Und im Verhalten diesen Kindern gegenüber erkenne ich die Not, die sie teilweise mit ihren eigenen kindlichen Impulsen haben.

Ich finde die Arbeit mit dem inneren Kind, gerade wenn man noch keine Kinder hat, sehr wertvoll. Und ich persönlich bin unendlich dankbar dafür, daß ich hier schon auf einem guten Weg bin und nicht irgendwann mal meine Kinder zur Projektion meines inneren Kindes machen zu müssen.

Vielleicht sind auch für viele Menschen ihre Kinder ein großes Geschenk, weil sie ihnen die Gelegenheit bieten, sich mit dem eigenen inneren Kind auszusöhnen. Jedoch meine ich, daß ein Kind das Recht auf Eigenständigkeit hat und nicht nur den Eltern als Heilungschance dient.

Der Umgang mit Kindern ist im Bezug auf die Arbeit mit dem eigenen inneren Kind sehr lehrreich, wie ich finde. Ich selbst war bis zu der Zeit, wo ich mit meinem inneren Kind in Kontakt kam, Kindern gegenüber ziemlich neutral, vieleicht sogar ein Bißchen mißtrauisch. Heute steht meine Tür immer offen, Kinder fühlen sich zu mir hingezogen, beziehen mich in all ihre typisch kindlichen Aktionen mit ein und erzählen mir von ihren Wahrnehmungen, die -würde ich nur als Erwachsener zuhören- völlig absurd klängen. All dies schließt in keinster Weise aus, daß sie in mir durchaus einen Erwachsenen Menschen sehen, der ein paar Jahre mehr Erfahrung in dieser Welt hat.

Wenn ich mir anschaue, wie mein Umgang mit Kindern heute ist, so fühle ich mich damit sehr wohl. Meiner Theorie nach ist dies ein prima Spiegel dafür, wie ich mit meinem inneren Kind umgehe. So wie ich einem Kind erkläre, weshalb ich es schade finde, wenn es meine Dahlien zerpflückt, statt es anzuschreien, und das Kind hernach zu den Blumen geht und mir sagt: “Schöne Blume, darf ich sie gießen?” erlebe ich auch, wie Kinder, die vor einem Jahr noch Angst vor Hunden und Katzen hatten oder die versuchten, die Tiere immer rumzukommandieren, mit einem Mal ganz still auf meiner Türschwelle sitzen und darauf warten, daß die Katze des Nachbarn von alleine zu ihnen kommt. Wie groß die Freude sein kann, wenn das Tier dann tatsächlich angeschnurrt kommt, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Ich finde Kinder klasse. Sie wollen es wirklich wissen. Und ich beobachte ganz oft, wie sie “Mist bauen”, damit jemand kommt und ihnen erzählt, was es mit diesem oder jenem auf sich hat. En detail. Sie wollen es wirklich wissen!

Meiner Erfahrung nach ist mein inneres Kind der ursprünglichste Teil meiner selbst als Mensch. Es ist der Teil, der am genialsten ist, der dafür sorgt, daß ich meine Grenzen immer wieder erweitere und neu definiere und der Teil, der im Hier und Jetzt lebt. Für mich ist es eine heilige Verbindung mit meinem inneren Kind in Harmonie zu leben. Und wenn es dafür nötig ist, ab und zu mal 2 Tage lang zu heulen, ja dann habe ich eben mal 2 Tage lang dicke Augen und lache am dritten Tag wieder. Wenn es dafür nötig ist, manchmal jemandem ganz klar “NEIN” oder “Ich liebe Dich” zu sagen, ja dann sage ich “NEIN” oder “Ich liebe Dich” – egal wie die Konvention es gerne hätte. Und wenn es dafür nötig ist, das gesamte Farbspektrum in meiner Wohnung präsent zu haben, an Wänden, Möbeln und auch meiner Garderobe, na, dan bin ich eben ein Paradiesvogel. Es ist eine heilige Beziehung. Es ist der Mühe wert, diese zu hegen und zu pflegen.

Und es zeigt sich immer wieder, daß es andere “innere Kinder” befreit und erfreut, daß Menschen im Umgang mit meinem inneren Kind viele Seiten leben können, die sie an vielen Stellen ihres Lebens unterdrücken und verstecken müssen. Hier stimmt der Spruch: wenn Du Dich weiterentwickelst, entwickelt sich alles um dich herum ebenfalls weiter”, finde ich.

Es lohnt sich, sich mit dem inneren Kind auszusöhnen:-)

Love,
Sonia*

Die Kunst der Grenzüberschreitung – die 2.

13/08/2009 von soniagalai

Hallo zusammen!

Physik, mit dem Geist tiefer in die Materie einzutauchen- im wahrsten Sinne des Wortes Materie mit all ihren Grenzen und Begrenzungen- kann ich mir kaum vorstellen. Ist auch normalerweise nicht mein Ding. Ich will immer raus aus der Box, statt rein. Zur Zeit versuche ich die Grenze zu überschreiten, die mein Weltbild von dem eines Physikers trennt.

Und es scheint, daß, wenn der Physiker nicht zu mir kommt, ich auf seine Seite gehen muß. Über eine geistige Grenze. Ich nehme natürlich meine Sicht mit, wenn ich mich aufmache in die Box. Das hat Wellen geschlagen und tut es noch. Aber ich liebe Wellen und ich liebe es, auf den Wellen des Geistes zu surfen:-)))

Nun, in der Box sagte man mir, das Gerät, was ich mir vorstelle, sei ein Perpetuum Mobile. Und dass es das nicht geben könne. Punkt. Weil Energieerhaltungssatz, man kann nicht “mehr” rausbekommen, als man reinsteckt.

Nun habe ich Laie mich von diesen Aussagen, die vorwiegend von Physikern, Maschinenbauern und sonstigen studierten Naturwissenschaftlern kommen, nicht ins Boxhorn jagen lassen. Wahrscheinlich, weil ich so dermaßen keine Ahnung habe von Physik, daß ich mir erstmal so ziemlich alles vorstellen kann:-): ich kenne ja nicht alle Naturgesetze auswendig, von daher ignoriere ich sie bei der Entwicklung meiner Visionen erstmal und stelle mir einfach das vor, was ich mir vorstellen kann. No Borders.

Im Laufe der Zeit habe ich immer mal wieder recherchiert und herausgefunden, daß hundert, tausende Tüftler auf der ganzen Welt dabei sind zu versuchen, solch eine Maschine zu bauen. Es gibt hümmele Hinterzimmer-, Studizimmer- und Laborvideos, die zeigen, daß die Geräte funktionieren – wenn auch nicht perpetuum, ewig. Sie tüfteln. Das ist ja schonmal klasse:-)

So dachte ich mir, daß die Grundidee eines PM, wenn man mal davon ausgeht, daß noch nicht alle Naturphänomene gänzlich erforscht sind, eine ganz tolle Idee ist.

Und daß ein Gerät, welches aufgrund der Polarität der Magnete eine Bewegung erzeugt, die dann in soviel Strom umgewandelt werden kann, mit dem sich das Geräte für gelegentlichen Neuanschub selbst versorgt UND von dem sogar noch soviel übrig ist, daß man ihn anderweitig nutzen kann, die Energie-Welt völlig verändern würde. Toll!

Ohne weiter ins Detail zu gehen: ich behaupte nicht, daß es ein solches Gerät optimal funktionierenderweise schon gibt. Allerdings vertraue ich meiner Wahrnehmung und auch meinem Instinkt, die mir sagen, daß da, wo so viele Menschen knobeln, auch immer weitere Entdeckungen gemacht werden, manchmal auch ganz anderer Natur, die uns weiterbringen als Menschheit. Und daß da, wo soviele Menschen Widerstand leisten, in dem sie behaupten, das könne nicht gehen, ganz viel Potential zum Gegenbeweis steckt :-) Vielleicht ist es auch gerade die erklärte Unmöglichkeit als Gegengewicht, die soviel Energie zum Forschen freisetzt.

Nachdenklich machen mich die Vorstellung, daß -einmal als Spinner an den Rand gestellt- Wissenschaftler, Forscher, Erfinder nur ganz schwer ihre Ideen an den Markt zu bringen vermögen. Mir wurde klar, was für eine Machtstruktur innerhalb der wissenschaftlichen Weltgemeinschaft herrscht. Und gerade auch deshalb freut es mich ungemein, daß soviele “anonyme” Tüftler sich mit Magnetmotoren mit PM-Charakter befassen.

Mir wurde in allen Diskussionen die entstanden, wo auch immer ich lediglich nach dem neusten Stand der Technik fragte, klar, wie David Bohm auf sein Dialogverständnis und die Dialogregeln kam…er war Quantenphysiker.

Und Leute, in dieser ganzen Physik-Szene weht ein rauher Diskussionswind, der -wenn man nicht ganz stark verbunden ist mit seinen Visionen und seiner Intuition- einen komplett und sofort vom Bord zu fegen vermag.

“Das sind die Grenzen. Du respektierst sie nicht? Raus!” Die Mentalität dort fragt meiner Wahrnehmung nach zunächst nicht einmal nach Beweisen, die doch DER Hauptaspekt der Naturwissenschaften sind! Wenn jemand einen Beweis antreten wollte, zu etwas bisher als “unmöglich” angesehenen, wird dieser erstmal ignoriert und der Betreffende wird schwer geächtet und des Betruges bezichtigt. Es ist einigen kaum möglich, überhaupt einen Beweis anzutreten, wenn die Wissenschaftselite erst einmal angefangen hat, jemanden als Scharlatan zu ächten. Was ist schon ein Beweis, den sich keiner ansieht!? Einer der größten Hammer und Hemmer in der wissenschaftlichen Welt ist sicher die Ignoranz.

Dialog? Hm. Sähe anders aus. Unser Naturwissenschaftliches Weltbild wird bestimmt von eine Gruppe Menschen.

Wer das so annehmen will, möge das tun. Ich jedenfalls habe mich schon vor langer Zeit auf den Weg gemacht, mir selbst eine Meinung über die Phänomene des Lebens zu machen. Eigene “Experimente” und Beobachtungen genauso wichtig zu nehmen, wie Lehrmeinungen. Und wenn es sein muss, dann studiere ich auch noch Physik! Das ist meine Einstellung.

Selbst meine lieber alter Physiklehrer hat gestern in unserem über zweistündigen Gespräch mindestens 20 mal gesagt, ich möge doch bitte das PM vergessen und am besten NIE wieder davon erzählen…:-) so tief sitzt das, daß es eingefleischten Box-Bewohnern -liebevoll gemeint, aber nicht einer gewissen Tragik entbehrend-
richtiggehend Schmerz zu bereiten scheint, wenn jemand die Gesetze der Physik, die man bisher kennt, nicht ultimativ anerkennt. Sorry guys:-)

Auf meinem Weg und gerade zur Zeit wird mir deutlich, wie nützlich das ist, was ich über den Sinn von Dialog und dialogische Werkzeuge gelernt habe.

Ich habe dadurch vermocht, mich durch die erste dicke “werweißwas”-Expertenmauer hindurchzubeamen, obwohl alle erstmal riefen: “Diese Mauer ist aus Stein, da kann kein Licht durchscheinen!”

Ich bin drin!

Und ich habe niemanden beschimpfen, nicht kämpfen oder mich beleidigt zurückziehen müssen. Nein, ich bin einfach Standfest bei meiner Frage nach neusten Informationen geblieben, habe einige Verbalattacken in mich aufgenommen und transformiert in dem ich verstanden habe, wieso jemand, der daran glaubt, das Leben fände in einer begrenzten Box statt, so vehement reagiert, wenn man ihm sagt, man könne sich vorstellen, daß es vielleicht doch Leben ausserhalb dieser Box gäbe.

Nach den ersten übelsten -ich nenn es mal fast schon Beschimpfungen- und Verweisen in die Parawissenschaftsecke und Esotherik, trudeln so langsam immer mehr Beiträge ein, in denen jemand meine Fragen ernstnimmt und sich nicht auf die Physiker-Naturgesetzfüsse getreten fühlt. So langsam kommen einige neue Links an den Start, neue Informationsquellen zu Magnetmotoren und Leute beginnen, Zusammenhänge zu erklären, statt nur mit “geht nicht” zu antworten. Es findet ein Austausch statt, respektvoll und auf Augenhöhe. Ich freue mich sehr über diese Entwicklung und daß ich hartnäckig und wohlwollend genug war, diese Entwicklung zu fördern statt aufzugeben.

Ich habe herausgefunden, daß es bei allen Behauptungen, die aktuellen Naturgesetze seien das Ende der Erkenntnisfahnenstange, doch bereits seit Einstein, vielleicht früher, die Annahme gibt, es gäbe noch eine 5. Kraft. Hier bin ich am Puls jetzt und sehr gespannt, was herausgefunden wird.

Die Weltformel als solches interessiert mich nur sekundär. Es würde mich allerdings nicht wundern, wenn es einen Zusammenhang zwischen der Idee einer “Weltformel”, die alle Phänomene umfasst, nicht nur die Beweisbaren, und dieser bisher unerklärten 5. Kraft gäbe, die erst überprüfbar zu werden scheint, wenn man sich ins Allllllllllerkleinste, in die Zusammensetzung begibt.

Ich befinde mich zur Zeit in einem Gebiet, welches mich sowohl fasziniert, als dass es mich auch an meine sowohl persönlichen, kommunikativen als auch geistigen Grenzen bringt.

Gestern las ich – übrigens auf der Hompage eines Dialogtrainers – den Ausdruck “Die Kunst der Grenzüberschreitung”.

Dieser Ausduck hat mich sehr angesprochen gerade im Bezug auf all die Grenzen, auf die ich im Rahmen meiner Recherchen immer wieder treffe.

Ich nehme diesen Ausdruck ab sofort in meinen Wortschatz auf, denn das Erlernen der Kunst der Grenzüberschreitung ist von Anfang an ein Hauptelement meines Lebens und auch meines Kunstprojektes gewesen, welches “crossing (inner) borders” heißt ;-)

So macht mir das Leben Spaß!

Allen, die sich jemals zu einem Ausflug in die Wissenschaft bereit machen, in der der Beweis zwar als DAS Nonplusultra gilt, in der jedoch meiner Wahrnehmung nach Macht, Ansehen und auch Dogmen basierend auf dem letzten Stand der Erkenntnis herrschen, wünsche ich Klarheit und jede Menge Standfestigkeit beim Verfolgen ihrer Ziele.

Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, wenn man sich durch die Wand durchgebeamt hat und am Ende zwischen Seelen steht, die auch nur versuchen, einigermaßen die Illusion von Kontrolle über das Leben aufrechtzuerhalten.

In diesem Sinne: Hingabe und….

“….und sie bewegt sich doch!!!!” -Bruno oder Galilei- keiner weiß es so genau :-)

Alles Liebe,

100%Sonia*

Sonnenfinsternis die 2.

11/08/2009 von soniagalai

Ha, gerade viel mir auf, daß ich genau heute vor 10 Jahren zur Sonnenfinsternis in der Normandie war… 11.8.1999. Das war eines der bermerkenswertesten physischen Erlebnisse, was ich je hatte.

Ich habe doch echt ein video gefunden aus Fécamp von der Fallaise wo wir waren!

Die Kunst der Grenzüberschreitung

11/08/2009 von soniagalai

Ich beschäftige mich seit 2007 mit der Möglichkeit, irgenwo draußen auf der Wiese ein Gerät hinzustellen, welches einen Ventilator, der in einer aufblasbaren Figur integriert ist, mit Strom versorgt. Benötigt wird in etwa soviel wie ein Föhn braucht:-)

Beim Institut für Halbleitertechnik der RWTH in Aachen wurde mir damals sehr freundlich erklärt, wie ich das alles wunderbar mit einem Solarkollektor schaffen könnte. Ein Studiprojekt daraus zu machen wurde mir angeboten. Ich fand das super nett und war sehr überrascht über das große Interesse des Institutsleiters und seine Kooperationsbereitschaft. Ich liebe die RWTH!

Er hat mir einfach alles erklärt, was eine Menge war, da ich keine Ahnung hatte von Siliciumblubberbla und sonstigen Beschichtungsfragen, keine Ahnung davon, daß so ein Solarkollektor zwar jede Menge Strom erzeugen könnte, aber leider in dem ganzen Prozess jede Menge Energie verlorengeht wegen irgendwelcher Widerstände und daß ich daher einen enorm großen nehmen müßte, um den Strom rauszubekommen, den ich damals zu benötigen glaubte.  Ja, da muss noch dran weitergeforscht werden, bevor das alles optimal Sonnenenergie in Strom umwandelt. Ebenso an meinem Kunst-Konzept muss ich noch feilen.

Ich habe mein Konzept letztes Jahr erstmal in die Schublade gelegt und recherchiere seitdem ab und an, wo die Technik inzwischen steht, da ich zu der Erkenntnis gekommen bin, daß manchmal Gutding Weile braucht, zumindest hier auf dieser Welt:-)

Während meiner Recherche fand ich schon so einiges. Vor allem interessant für die Stromerzeugung finde ich einen Magnetmotor, der einmal angeschoben, durch die Abstoßung der Magnete (oder Anziehung) dreht und sich selbst und den Ventilator mit Strom versorgen könnte. Ich denke auch darüber nach, mein Objekt aus Solarfolie herzustellen, statt aus Latex. Latex und den Solarkollektor habe ich inzwischen fast ganz verworfen. So entwickelt sich mein Konzept stetig weiter und ob wann und wie steht wahrscheinlich in den Sternen. Ich kann zwar keine Sterne deuten:-) – aber meine Vision weiter nähren. Und das tue ich.

Es handelt sich bei meinem Projekt um eine Soziale Skulptur und die Beteiligung möglichst vieler Menschen aus allen möglichen Disziplinen scheint hierbei immer mehr zum absoluten Schwerpunkt zu werden:-)

Leider scheint die Technologie weder beim Magnetmotor noch bei der Solarfolie bisher soweit zu sein, als daß ich einfach in den Energie-Supermarkt gehen könnte, um mir das Material bzw. Gerät zu kaufen. Ich werde hier wahrscheinlich sogar sehr auf die Hilfe von Fachleuten angewiesen sein. Vielleicht sogar irgendwann jemanden unterstützen, damit er mir endlich meinen Magnetmotor baut.

Diejenigen, die z.B. am Magnetmotor forschen, scheinen noch Probleme mit dem Material (vor allem der Magnete) zu haben und mit der optimalen Anordnung der Magnete. Außerdem haben sie noch nicht alle Verwendung für die Reibungswärme gefunden, die man ja auch nutzen kann.

Auch sonst scheint mir der Weg des Erfinders echt hart zu sein. Wenn sie nicht verleumdet werden als Spinner oder Betrüger, fehlt ihnen entweder das Geld oder aber sie haben was Geniales erfunden und haben dann Angst, es zu zeigen, aus Sorge, jemand könnte Ihnen die Idee stehlen.  Puh! Ich habe den Eindruck, hier geht es um ganz viele Faktoren. Nicht nur darum, die Naturgesetze richtig zu interpretieren. But anyway, das ist deren Job. Ich bin Im Geiste mit großer Energie dabei:-) und warte nur darauf, mal so jemandem zu begegnen.

Ich hätte nie gedacht, daß ich mich mal so für Technik interessieren würde! Wie soll ich sagen, Kunst bildet und meine Verrücktheiten haben mich schon so manche (geistige) Hürde überwinden lassen. Zur Zeit fahre ich völlig auf Physik-Einsteiger-Vorlesungen aus Berkeley und Theoretische Physik Vorlesungen aus Stanford ab! Keine Ahnung, was mich da gepackt hat, mir schwant nur, daß ich vielleicht in einem früheren Leben schonmal damit zu tun hatte oder so:-)

Ganz toll wäre es, wenn ich eines Tages mein Kunst-Projekt mit der Markteinführung eines Magnetmotors oder Solarfolie mit den entsprechenden Eigenschaften (bedruckbar, dehnbar, schweißbar) kombinieren könnte. Öffentlichkeitswirksam, so wie ich das liebe. Mit schön vielen Brücken zwischen den Disziplinen:-)

Falls also irgendjemand irgendwann irgendwo Informationen zu o.g. Erfindungen, Entwicklungen findet, marktreif, dann immer gerne her damit. Hier in den Comments gerne einen Link hinterlassen. Dafür wäre ich sehr dankbar.

Gegooglet habe ich schon alles Mögliche und bis auf die “Energy by Motion”-Technologie scheint nichts davon a. zu funktionieren oder b. in naher Zukunft marktreif zu werden. Es wäre toll, zu erfahren, falls es doch irgendwo ein seriöses Unternehmen gibt, welches einen Magnetmotor für Otto-Normalverbraucher vertreibt, der auch funktioniert:-) oder von Solarfolie zu hören, aus der man aufblasbare Männekens herstellen kann, die sich selbst mit Strom versorgen.

Ja, das sind gleich zwei große Wünsche. Ich finde jedoch, ich darf das :-) )))  Bei allem, was der Mensch schon so erfunden hat- keine Utopien sondern lediglich der Wunsch, die Werkzeuge zu finden, um mein Kunstprojekt irgendwann zu realisieren.

Dafür werde ich sicher noch so einige Grenzen überschreiten müssen…:-)

FF

Ein Bißchen was zum Magnetismus/ Magnetmotoren in progress….:-)

und ein Bißchen Stanford zur Quantenmechanik:

Spiegelneurone Part 3 – Planet Wissen Videos

12/07/2009 von soniagalai

Synchronizitäten – der inneren Stimme folgen Part 2

12/07/2009 von soniagalai

Synchronizität vs. Zufall ?

Für mich ist eine Synchronizität nicht dasselbe wie ein Zufall. Der Zufall ist eher ein “Stück” der Synchronizität.

Synchronizität wird etwas für mich in dem Moment, wo ich den Sinn-Zusammenhang im Kontext meines Lebens erkenne. Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem, was in der physischen Welt geschieht und dem, was ich zu diesem bestimmten Zeitpunkt äußerer Geschehnisse in meinem Inneren erlebe.

Zufall nenne ich es, solange ich noch nicht gecheckt habe, was das alles soll.

“Synchronizitäten” sind für mich solche Ereignisse wie z.B. das mit den 2 Koffern am Wertstoffhof.  Oder als ich in dem Reisebüro an dem Gewinnspiel teilnahm, war dort eine Frau, die ihren Freund begleitete. Sie war Kartenlegerin und ich hatte sie zu der Zeit schon öfter in ihrem “Zelt” in einer Einkaufspassage gesehen, aber es war immer so eine lange Schlange dort, daß ich immer vorbei ging. Als ich sie in dem Reisebüro sah und später ihre Visitenkarte wiederfand, war klar, daß es eben kein Zufall war, daß sie an dem betreffenden Tag auch da war. Ich buchte eine Reise nach Ägypten und das Symbol auf der Visitenkarte dieser Frau war: die Pyramiden von Gizeh!

Wäre ich nach Kualalumpur geflogen oder nach New York, würde ich sicher bis heute meinen, sie sei zufällig da gewese. Weil ich aber schon jahrelang mal nach Ägypten wollte, schließlich einen Reisegutschein gewann und eine Reise nach Ägypten buchte, ist es eine Synchronizität, daß eine Frau da war, am Tag des Gewinnspiels, auf deren Visitenkarte die Pyramiden abgebildet waren. Denn es gab einen Zusammenhang zwischen dem, was mich im Inneren bewegte und dem, was mir im Außen begegnete.

Der Sinn der ganzen Chose hat sich mir erst offenbart, als ich das Flugticket gekauft hatte. Mir wurde klar, daß die “Zeichen” schon vor meinem Gewinn angekündigt hatten, daß ich nach Ägypten reisen werde . Die Frau war eine Kartenlegerin! Hallo! Eine, die die Zukunft “vorraussagt” normalerweise mit Tarotkarten. Sie hat mir nicht die Karten GELEGT, sondern mir ihre Visitenkarte gegeben. Ist doch der Knaller, find ich!  Mal ganz abgesehen davon, daß “Der Alchemist” von Paolo Coelho eines meiner Lieblingsbücher ist, in dem es auch um eine Reise nach Ägypten geht, um die Zeichen, die einem das Leben so schickt und um das Vertrauen, welches man entwickelt, wenn man immer wieder positive Erfahrungen macht, wenn man seiner inneren Stimme gefolgt ist.

Was für mich die Synchronizität vom Zufall unterscheidet, ist meine Sinnerkenntnis zwischen Ereignissen im Außen, meinen inneren Vorgängen, Gefühle und Gedanken und das Timing.

FF

Synchronizitäten – der inneren Stimme folgen

12/07/2009 von soniagalai

Ich habe schon oft erlebt, daß meine Intuition mich in die richtige Richtung geführt hat. Ganz oft hat mein Verstand das, was meine Intuition mir sagte, völlig abgelehnt und ich habe später anerkennen müssen, daß meine Intuition mich gewarnt hatte. Noch öfter habe ich verrückte Dinge getan, die meinem Verstand überhaupt nicht schmeckten, um später festzustellen, daß sich auch hier meine Intuition nicht umsonst laut und deutlich bemerkbar gemacht hatte, damit ich Chancen ergreife, die mir -wäre ich nur nach meinem Kopf gegangen- niemals so dargeboten worden wären.

Ich freue mich, wenn andere sich beteiligen und hier von Erlebnissen erzählen, die sie mit und durch ihre innere Stimme hatten.

Eine meiner “härtesten” Prüfungen, was “der inneren Stimme folgen” betrifft:
Vor einigen Jahren, ich hatte einen Job im Office einer Unternehmensberatung und eine Fortbildung zum Personaltrainer dort begonnen. Ich war felsenfest davon überzeugt, daß dies meine neue Bestimmung ist. Das Büro machte bereits nach den ersten 3 Monaten meiner 9-monatigen Fortbildung zu, weil die beiden Inhaberinnen sich anderen Dingen widmen wollten und ich war total fertig, weil ich es einfach nicht kapierte. Was nun? dachte ich eines abends. Wie schön wäre es, wenn ich den ganzen Ballast los wäre und nur 2 Koffer hätte! Dann könnte ich sofort gehen, wohin ich will.

Am nächsten Tag habe ich dann in, wie ich dachte, meiner totalen TrotzVerzweiflung, weil “das Leben ja so bekloppt ist”, meinen Haushalt komplett aufgelöst, Rotes Kreuz und Frauenhaus angerufen, den Rest verkauft und verschenkt und was nicht wegging habe ich am Schluß zum Wertstoffhof gebracht. Dort standen an der Einfahrt 2 antike, wunderhübsche KOFFER! Das war meine Vision gewesen, als ich den Entschluß gefasst hatte, die Wohung aufzulösen: Ballast abwerfen, “wie schön wäre es, hätte ich nur zwei Koffer voll Sachen, statt all das Zeug…”

Die zwei Koffer habe ich dann nach dem Abladen meiner Möbel für 5 Euro gekauft. Dann bin ich verübergehend bei meinem Exfreund eingezogen. Der Plan: bis ich irgendwann weiß, was ich jetzt tun soll. Alles total verrückt, alle meine Freunde haben den Kopf geschüttelt, weil ich die Aktion nicht rational begründen konnte und als “Beweis” nur die zwei Koffer hatte.

Und jetzt kommt’s:
Kurze Zeit später habe ich im Reisebüro meines Exfreundes bei einem Gewinnspiel mitgemacht. Eine Kundin zog vor allen Teilnehmern meine Karte. 500 Euro Reisegutschein, egal wohin!

Ich flog am Valentinstag nach Hurghada, um Sonne zu tanken und mir zu überlegen, was ich mit dem Rest meines Lebens anfangen sollte. Wußte ja immer noch nicht, was geht.

Und: an meinem ersten Urlaubstag lief ich zu Fuß vom Hotel in die Stadt. Auf dem Weg bin ich in ein total schickes 5* Hotel reingegangen, weil da so schöne Musik lief. Im Innenhof in einem Internetcafé lernte ich eine junge Deutsche kennen, die seit 5 Monaten ohne einen freien Tag gearbeitet hatte und mir einen Job in dem Internetcafé anbot.

Hahahahhaa- 2 Wochen später flog ich nach Deutschland, habe alle noch übrigen Sommerklamotten in die zwei Koffer gepackt und bin dann zurück nach Hurghada, wo ich insgesamt 8 Monate verbrachte. Habe im Hotel gewohnt und gearbeitet, tagsüber am Strand gelegen, wenn ich nicht gearbeitet habe und jeden Abend gefeiert. Ich habe wundervolle Erfahrungen gemacht, tolle Menschen getroffen, mich verliebt, mehrmals :-) , Astronomiesafaris begleitet, Beduinen kennengelernt, die Pyramiden und Tempel besucht und wußte zu 100%, daß es genau das war, was ich erleben sollte.

Ich hätte das niemals mit dem Kopf so planen können und bin unsagbar dankbar, daß ich damals meiner inneren Stimme gegen die Meinung aller Freunde und vor allem gegen alle Einwände meines Verstandes gefolgt bin!

Was will ich damit sagen: wenn mal was nicht so läuft, wie wir es uns wünschen, könnte das Universum etwas am Start haben, was 1000000000000mal genialer passt für uns. Manchmal wissen wir es nämlich gar nicht so richtig:-), was unsere Seele braucht um weiterzuwachsen :-) )

Ich mache daher nur noch Pläne mit einem PLan B und immer mit der Offenheit, den “Zeichen” zu folgen, Zufälle gibt es nicht bei mir, Synchronizitäten die sich häufen sind eine universelle Sprache, der ich inzwischen mehr Beachtung schenke, als früher.

Das Leben ist ein Abenteuer!

Ich liebe Synchronizitäten! Manchmal wird mir richtig langweilig, wenn alles klappt, was ich plane. Ich liebe die Momente, wo ich nicht genau weiß, was los ist. Da geht in meinem inneren immer dieses Türchen auf, durch welches ich zur Quelle komme:-) Und wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich bei allen “Risiken”, die ich auf diese Art eingegangen bin, in meinem Herzen immer bereits eine Gewissheit gehabt, die ich göttlich nenne:-)

Für mich sind Synchronizitäten eine Sprache, durch die das Göttliche und unsere Seele mit unserem menschlichen Bewußtsein sprechen. Ich glaube, so habe ich überhaupt erst eine spirituelle Haltung zum Leben eingenommen.

Und dieses Aufgehobensein, diese Führung empfinde ich als das schönste Gefühl überhaupt :-) und bin unendlich dankbar für diese Erfahrung.

Spiegelneurone Part 2 – scientific studies by Rizzolatti

12/07/2009 von soniagalai

Some studies by Rizzolatti at al about mirror neurons:

Grasping the intentions of others:

http://www.unipr.it/arpa/mirror/pubs/pdffiles/PLOS%202005.pdf


I know what you are doing:

http://www.unipr.it/arpa/mirror/pubs/pdffiles/Umilta-Kohler%202001.pdf

Sonnenfinsternis 1999 / 2009

26/06/2009 von soniagalai

Heute erfuhr ich, daß am 22. Juli 2009 eine totale Sonnenfinsternis stattfinden wird (die leider hier in Europa nicht zu sehen ist).

Ich habe mich über diese Info gefreut, weil ich zur Zeit gerade ein Bißchen an der roten Ampel stehe mit einigen meiner Vorhaben und die Astrologen die kommende Sonnenfinsternis als Teil einer Konstellation mit dem Krebs-Neumond betrachten, was angeblich Wendepunkte beinhalten kann sowie neue Impulse gibt. Und ich habe am Tag danach, am 23. Juli, Geburtstag.

Obgleich ich nicht so der Astrologie-Fan oder Kenner bin, hat mich diese Info und auch die Prognose inspiriert, mal wieder genauer hinzuschauen, wo ich auf meiner Lebensbahn stehe. Unabhängig von astrologischen Deutungen.

1999 war ich bei der totalen Sonnenfinsternis in Frankreich oben in der Normandie auf einer Wiese an einer hohen Fallaise, wo die Vögel aufhörten zu singen und durch die Luft torkelten, man keine Geräusche mehr von den Kühen hörte und alles still zu stehen schien. Und es war kalt und dunkel. Damals war ich auch grad in einer Übergangsphase, die mir nicht so recht behagte. Ich weiß noch, wie ich auf dem Weg zurück zum Auto immerzu zurückblickte, um zu sehen, wie die Sonne langsam wieder sichtbar wurde und die Wärme zurückkam. Das hat mir so eindrucksvoll klar gemacht, daß ohne Sonne kein Leben auf der Erde existieren würde und wie sehr ich sie liebe und brauche. Und auch, daß nach der Nacht immer wieder der Tag folgt.

Ich empfinde mich derzeit in einer interessanten Phase (4.Jahr) eines 7-Jahreszyklus: Volljährigkeit mit 18, großer Wendepunkt mit 25, riesen Wendepunkt mit 32 und ich bin gespannt aber auch gelassen, weil der Übergang immer etwas holprig war und an meiner Geduld zerrte -wie gerade jetzt wieder – und dann immer wundervolle neue Dinge in mein Leben kamen, die ich mit dem Kopf so nie hätte planen können. Und die vor allem immer zu einer bestimmten Zeit passierten, nicht früher und nicht später.

Vor einigen Jahren habe ich angefangen, ab und an mal die 7er und 9er aber auch 12-Jahreszyklen in meinem Leben zu betrachten. Dafür brauchte ich ja erstmal einige gelebte Zyklen :-) , um überhaupt “Muster” erkennen zu können. Demnach bin ich was den 7er und 9er betrifft schon etwas klarer als beim 12er. Ich finde es inzwischen ganz natürlich, es so zu sehen. Als gäbe es sowas wie eine Sonia-Lebens-Matrix, die ich auf die 7 Jahre legen kann -und egal auf welche, die Muster, Themen, Lektionen sind immer wieder dieselben, nur auf einem anderen Level, weil ich mich ja weiterentwickle. So fühl ich mich wie auf einer Spiralförmigen Strasse, die mich zwar immer wieder an bestimmten Themen vorbeiführt, dies aber immer ein Bißchen verschoben, so daß ich noch mehr Aspekte dieser Lebensthemen kennenlernen kann. Finde ich ein großes Abenteuer!

Für Astrologie interessiere ich mich nur am Rande. Daß mein Sternzeichen lediglich ein Entwicklunsgpotential anzeigt und meine Mondknoten mir noch viel mehr über den roten Faden meines Lebens zeigen können, habe ich vor ein paar Jahren entdeckt und mein eigenes Leben in Zyklen zu betrachten, wenn ich wissen will, wo in etwa ich gerade stehe, habe ich als für mich persönlich bisher am aufschlussreichsten und nachvollziehbarsten gefunden.

So menschlich meine Empfindungen auch sein mögen, ich fühle mich als Teil des ganzen “Systems” Universum. Der Wüstenhimmel hat mir ein Geheimnis verraten, welches ich unmöglich weitergeben kann. Außer jedem Interessierten zu sagen, daß es Orte auf der Welt gibt und Erfahrungen, die einen erkennen lassen, wo wir stehen. Sowohl auf unserem individuellen Lebensweg, als auch im Physischen, als Teil der Erde innerhalb des Sonnensystems Milchstrasse und diese wiederum innerhalb des Universums. Und da hört mein Wissen auf und Gewissheit tritt an seine Stelle :-)

“Eppur si muove!” wahrschl. Galileo Galilei ca. 1633
“Und sie bewegt sich doch!” Sonia Galai 2002

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“Wenn also Geist, Seele und Leben sich in allen Dingen vorfindet und in gewissen Abstufungen die ganze Materie erfüllt, so ist der Geist offenbar die wahre Wirklichkeit und die wahre Form aller Dinge. Die Weltseele ist also das constituierende Formalprinzip des Universums und dessen was es enthält; d.h. wenn das Leben sich in allen Dingen findet, so ist die Seele Form aller Dinge; sie ist überall die ordnende Macht für die Materie und herrscht in dem Zusammengesetzten; sie bewirkt die Zusammensetzung und den Zusammenhalt der Theile.” Giordano Bruno

There’s more than meets the eye…

SG 6/2009